27.7.07 / Früh

Tja, 2. Tag ohne Seroquel & Cipralex...

...gestern war ich wohl ziemlich überdreht...; hatte beim Einschlafen Angst, dass ich womöglich wieder (hypo)manisch werden könnte und mich in der Folge wieder total blamieren könnte... (diese Angst war aber nur auf die Arbeit bezogen) ...doof, diese Angst -...ich  ärger mich darüber...

...zudem habe ich beim Einschlafen plötzlich geweint, aber ohne jeden Grund, ...ich hatte einfach Tränen in den Augen und musste heulen, ...aber das war nicht unangenehm - nein - irgendwie erleichternd und ich war bzw. bin überglücklich, plötzlich wieder Gefühle zu haben...; ...ich habe schon ganz vergessen, dass es so etwas wie "spüren" überhaupt gibt, ...zu lange war da nur das "Nichts"..., ...also dennoch ein kleiner Erfolg!

In der Nacht hatte ich einen blöden Alptraum (...wurde von den Nazis verfolgt, weil ich Psychopharmaka nehme und hatte Todesangst...) dann wachte ich auf, weil ich durch  das gekippte Fenster einen "dicken Schlüsselbund" hörte...; ich bekam schreckliche Angst..., war wie gelämt, ...konnte mich aber beruhigen...; dann schlief ich wieder ein u. hab nix mehr  geträumt...

dieser Schlüsselbund hat mich auch an meine Kindheit erinnert; da bekam ich auch immer schreckliche Angst und dieses "Lähmungsgefühl", wenn ich einen (dicken) Schlüsselbund hörte (dieser muss meinem Vater gehört haben); ...aber an mehr kann ich mich schon wieder nicht mehr erinnern...

Aber eines is komisch:  Ich habe plötzlich so "Gedankenfetzen" an meine Kindheit...; ...mal sehen wie sich das entwickelt....

"summa summarum": eine ziemlich kurze und turbulente Nacht, bin saumüde und leicht  benommen im Kopf und wieder weit weg von hypomanische An- bzw. Abflügen.

27.7.07 07:09

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sternenschein / Website (28.7.07 19:10)
Hallo,
solche träume sind nicht schön. Und doch wollen sie Dir etwas sagen, denn sie entstehen ja in Deinem Kopf, Du bist der Regisseur Deiner Träume.
Kannst Du Dir denn irgendetwas vorstellen, was dieser Traum Dir sagen will?
Oberflächlich gesehen, zeugt er ja ein wenig von Deinen Ängsten, dem Gefühl, es verfolgt Dich etwas..etwas was Dir Angst macht. Etwas was Du vielleicht auch nicht willst.

Das mit dem Weinen, ohne Grund..tief in uns haben wir manchmal einen Grund dazu, ohne ihn sehen zu können. Zudem werden beim weinen Hormone ausgeschüttet, es befreit ein Stück weit.

Ich wünsche Dir, dass Du Deine Ängste überwinden kannst, und ein relativ angstfreies Leben. Ganz ohne sind wir wohl alle nicht, aber sie hindern uns in vielem so stark. Vermiesen unser Leben.

Liebe Gruesse
sternenschein

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